Drei Häuser. Ein Ort.
Der Entwurf ergänzt das Quartier an der Titurelstraße in München um Wohnungen und öffentliche Räume. Ausgangspunkt ist die Fläche der bestehenden Tiefgaragenabfahrt. Ein Wohnturm, eine horizontale Kulturbrücke und ein diamantförmiger Saalbau besetzen den Ort mit drei unterschiedlichen räumlichen Schwerpunkten.
Ein gestufter Sockel verbindet die Baukörper und erschließt das Ensemble. Aus der bisherigen Zufahrt wird im Entwurf ein Ort für Wohnen, Kultur und Begegnung.
KULTUR- UND WOHNZENTRUM · MÜNCHEN · 2025
Architekturstudium, 2. Semester · Studienentwurf
Architekturstudium, 2. Semester · Studienentwurf
01 / Drei Baukörper, drei Nutzungen
Der Turm nimmt die Wohnungen auf. Die Kulturbrücke bietet offene Räume für gemeinschaftliche und kulturelle Nutzungen. Im Saalbau liegt ein Raum für Musik, Theater und Vorträge. Die unterschiedlichen Formen machen diese Programme im Ensemble ablesbar.
Treppen und Plateaus des Sockels verbinden die Eingänge. Sie erschließen die Gebäude und schaffen zugleich Aufenthaltsbereiche dazwischen. Der gemeinsame Boden hält die drei eigenständigen Baukörper räumlich zusammen.
02 / Aufstieg und Licht
Der diamantförmige Saal wird von unten erschlossen. Der Weg führt hinauf zur Zuschauertribüne; der Aufstieg wird Teil des Raumerlebnisses und bereitet den Eintritt in den Saal vor.
Tageslicht fällt von oben auf die Sitzreihen und den Zugang, während die Bühne davon ausgenommen bleibt. Die Geometrie des Baukörpers bündelt Erschließung, Blickrichtung und Lichteinfall. So entsteht die besondere Atmosphäre aus dem Zusammenspiel von Bewegung und Raum.
Licht ordnet den Raum.
03 / Wege und Zwischenräume
Ein zentraler Treppenkern erschließt die variablen Wohnungsgrundrisse im Turm. Die Kulturbrücke vermittelt zwischen dem öffentlichen Sockel und dem Saal und verbindet die verschiedenen Nutzungen des Ensembles.
Die Freiräume zwischen den Baukörpern erhalten Ausblicke und Belichtung. Als halböffentliche Aufenthaltsbereiche ergänzen sie die Wege und Eingänge. Damit sind auch die Zwischenräume Teil des Entwurfs: Sie geben dem dichten Ensemble Offenheit und Platz für gemeinsame Nutzung.