Offen zur Stadt.
Der Pavillon in der Prannerstraße in München verbindet einen öffentlichen Ausstellungsraum mit Arbeits-, Vortrags- und Caféräumen. Zwei gestaffelte Volumen geben den unterschiedlichen Nutzungen eine eigene Gestalt: Das transparente Erdgeschoss öffnet sich zur Straße, darüber liegt ein stärker geschlossener Baukörper mit transluzenter Hülle.
PAVILLON · MÜNCHEN · 2025
Architekturstudium, 1. Semester · Studienentwurf
Architekturstudium, 1. Semester · Studienentwurf
01 / Raum und Nutzung
Großflächig zu öffnende Fassaden verbinden den Ausstellungsraum mit dem Straßenraum. Wandscheiben gliedern das Erdgeschoss, lenken die Bewegung und bilden unterschiedliche räumliche Situationen innerhalb der offenen Ebene.
Eine zentrale Galeriezone verbindet beide Geschosse. Im Obergeschoss fassen gezielte Öffnungen Ausblicke auf die umliegenden Palais. So wechseln offene Beziehungen zum Stadtraum mit bewusst gerahmten Blicken in die Nachbarschaft.
02 / Lichtführung
Die Galerie bringt Tageslicht bis ins Gebäudeinnere. Oberlichter ergänzen die seitliche Belichtung; die transluzente Fassade streut das Licht im Obergeschoss und gibt den Räumen eine gleichmäßigere Helligkeit.
Gerichtete Ausblicke und diffuse Belichtung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Fenster stellen konkrete Bezüge zur Umgebung her, während die lichtdurchlässige Hülle die geschlosseneren Bereiche mit Tageslicht versorgt. Raumordnung, Fassade und Lichtführung sind gemeinsam entwickelt.