Tragwerk als Ornament.
Der Studienentwurf für den Münchner Abfallwirtschaftsbetrieb verbindet Werkstätten mit öffentlich zugänglichen Reparaturangeboten. Zwei aufgeständerte Hallenkörper werden durch eine begrünte Fuge gegliedert. Das außenliegende Stahltragwerk ordnet das Gebäude und prägt seinen architektonischen Ausdruck.
Dachaufsicht · Georg-Brauchle-Ring, München
Städtebauliche Axonometrie · Georg-Brauchle-Ring, München
01 / Aufständerung
Die Hallenkörper stehen auf Stützen. Das Erdgeschoss bleibt für Müllfahrzeuge durchfahrbar; die Reparatur- und Werkstattnutzungen liegen auf der angehobenen Ebene. Diese vertikale Trennung ermöglicht, den betrieblichen Verkehr und die öffentlichen Angebote am selben Standort zu organisieren.
1. Obergeschoss · Repair-Café, Workshops und Werkstätten
Die grüne Mitte · Tragwerk, Weg und Aufenthaltsraum
02 / Nutzung und Freiraum
Eine begrünte Fuge gliedert die Anlage in zwei Hallenkörper. Zur Straße liegen die öffentlich zugänglichen Bereiche mit Repair-Café und Workshops, im rückwärtigen Teil die großen Werkstätten. Der Freiraum ordnet die Erschließung und schafft einen gemeinsamen Aufenthaltsbereich zwischen den Nutzungen.
Grünschneise · Gemeinsamer Freiraum zwischen den Hallen
Innenraum · Treppen, Galerien und eingestellte Räume
Räumliche
Modellstudie
Modellstudie
Das digitale Modell verdeutlicht die Anordnung von Hallenkörpern, Tragwerk und Geschossebenen. Die Kamerafahrt führt vom Gesamtvolumen zu den konstruktiven Beziehungen an der Fassade.
03 / Tragwerk und Gebäudehülle
Das außenliegende Tragwerk bestimmt die Architektur. Ausgangspunkt war die Untersuchung des Centre Pompidou; dessen konstruktive Prinzipien wurden für die Reparaturhalle weiterentwickelt.
Stützen, Fachwerkträger, Zugstäbe und Gerberetten bleiben sichtbar. Vor der zurückgesetzten Gebäudehülle bilden sie einen räumlichen Rhythmus. Die Konstruktion trägt das Gebäude – und wird zu seinem Ornament.
Ansicht und Schnitt · Aufständerung, Hallen und grüne Fuge
Außenliegendes Tragwerk · Stützen, Zugstäbe und Fassadenebene
Konstruktion
Axonometrie und Fassadenschnitt erläutern die Anschlüsse zwischen Tragwerk, Dach und Geschossdecken.
Konstruktive Axonometrie · Tragwerk und Gebäudehülle
Fassadenschnitt · Dach- und Geschossanschlüsse
Projektangaben
Studienentwurf · Hochschule München
Architektur B.A. · 3. Semester · Wintersemester 2025/26
Architektur B.A. · 3. Semester · Wintersemester 2025/26
Ort: Georg-Brauchle-Ring, München
Programm: Reparaturhalle, Werkstätten und öffentliche Angebote
Programm: Reparaturhalle, Werkstätten und öffentliche Angebote
In Zusammenarbeit mit: Anna Lindauer, Waike Tschiedel